Spezielle Rettung

Das Spektrum der Feuerwehreinsätze hat sich inden letzten Jahren stark gewandelt. Durch die fortschreitende Entwicklung im Bereich von Mobilfunkmasten, Baukränen sowie Industrie- und Windkraftanlagen können Einsatzstellen in hochgelegenen Bereichen mit herkömmlichen Rettungsmitteln aus technischen oder örtlichen Gründen oftmals nicht mehr erreicht werden.

Diese Umstände machen es erforderlich eine Höhenrettungsgruppe bei der Feuerwehr Darmstadt bereitzustellen.

 

Aufgaben einer Höhenrettungsgruppe

Die medizinische Versorgung von verunfallten oder erkrankten Personen in exponierten Bereichen und deren patientengerechte Rettung. Des Weiteren auch technische Arbeiten, die ein freies Hängen im Seil erfordern.

 

 

Anforderung an Höhenretter

  • Abgeschlossene Laufbahnausbildung zum Berufsfeuerwehrmann
  • Ausbildung zum Rettungssanitäter oder Rettungsassistenten
  • Med. Untersuchung der Höhentauglichkeit
  • Körperliche Fitness
  • Höhenrettergrundlehrgang 80 Std.
  • Jährlich mind. 72 Std. Weiterbildung


Ausstattung

Persönliche Schutzausrüstung eines Höhenretters

  • Wetterschutzoverall
  • Schutzhelm
  • Auffanggurt
  • Eigensicherung
  • Schutzhandschuhe
  • geeignetes Schuhwerk
  • Kappmesser

 

Gerätewagen Höhenrettung

 

 Beladung

  • Seile
  • Abseil-/Sicherungsgeräte
  • Bergsteigerausrüstung
  • Dreibock
  • spezielle Tragen
  • Ausstiegshilfen
  • Notfallrucksack mit medizinischerAusstattung

 

Dienstbetrieb

Die Höhenrettungsgruppe steht 24 Stunden am Tag zur Verfügung und besteht aus einem Einheitsführer und vier Höhenretter. Bei Bedarf können zusätzliche dienstfreie Höhenretter aus der Freizeit alarmiert werden.

 

Leistungen

  • Einsatz der Höhenrettungsgruppe
  • Technische Hilfeleistungen bei denen ein Arbeiten im Seil erforderlich ist
  • Medizinische Versorgung von verletzten oder erkrankten Personen an schwer zugänglichen Bereichen
  • Rettung von Personen aus Höhen und Tiefen

 

 

 

Weiterbildung

Aufgrund von gesetzlichen Vorgaben muss sich jeder Höhenretter 72 Stunden im Jahr fortbilden. Hierbei werden standardisierte Verfahren eingeübt, um ein hohes Sicherheitsniveau zu gewährleisten.