+++ Warntag 2022 +++

Der nächste bundesweite Warntag findet am 8. Dezember 2022 statt. An diesem Aktionstag erproben Bund und Länder sowie die teilnehmenden Kreise, kreisfreien Städte und Gemeinden in einer gemeinsamen Übung ihre Warnmittel.

Ab 11:00 Uhr aktivieren die beteiligten Behörden und Einsatzkräfte unterschiedliche Warnmittel wie z. B. Sirenen, Radio und Fernsehen, digitale Stadtanzeigetafeln oder Warn-Apps. Die Probewarnmeldung wird erstmals auch über Cell Broadcast verschickt und darüber rund die Hälfte aller Handys in Deutschland direkt erreichen.

Alle Informationen finden Sie hier: Warnung der Bevölkerung

Gefahren durch Hitze

Auch in Deutschland kommt es vermehrt zu extremen Wettersituationen bei denen es zu Gefahren für die Bevölkerung kommen kann. Hierbei denken viele an Ereignisse wie Unwetter, Starkregenfälle oder sogar extremer Schneefall. Doch auch bei sonnigen Tagen mit Badewetter und Temperaturen von mehr als 30° C lauern einige Gefahren.

Diese Temperaturen können den menschlichen Organismus ernsthaft zu schaffen machen. Dies gilt insbesondere für ältere Menschen und Kinder aber auch für Tiere stellt die Hitze eine Gefahr da.

Hier einige Tipps für unbeschwerte sonnige Stunden:

  • Besonders gefährdet durch die heißen Tage sind ältere Menschen und Kinder: Achten Sie auf Ihre Mitmenschen, die nicht selbst für sich sorgen können!
  • Lassen Sie weder Menschen noch Tiere in abgestellten Fahrzeugen eingeschlossen - auch nicht "für kurze Zeit"!
  • Die tägliche Trinkmenge sollte bei gesunden Menschen mindestens drei Liter betragen. Feuerwehrkräfte im Atemschutzeinsatz sollten mindestens eineinhalb weitere Liter trinken.
  • Vermeiden Sie möglichst pralle Sonne; verlegen Sie Aktivitäten im Freien auf die frühen Morgen- oder späten Abendstunden.
  • Grillen Sie in der Natur nur auf dafür ausgewiesenen Plätzen. Respektieren Sie Verbote (zum Beispiel in Waldbrand gefährdeten Gebieten) und werfen Sie keine brennenden Zigaretten weg.
  • Achten Sie bei Aktivitäten im Freien auf die Witterung. Informationen können hier auch Warn-Apps für Mobiltelefone bieten.
  • Melden Sie Brände sofort unter der europaweiten Notrufnummer 112.

 

Weitere tolle Tipps und Hinweise bietet  "Der Hitzeknigge" des Umweltbundesamts und der Flyer Hitze (Vorsorge und Selbsthilfe) des Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe.