+++ Warntag 2022 +++

Der nächste bundesweite Warntag findet am 8. Dezember 2022 statt. An diesem Aktionstag erproben Bund und Länder sowie die teilnehmenden Kreise, kreisfreien Städte und Gemeinden in einer gemeinsamen Übung ihre Warnmittel.

Ab 11:00 Uhr aktivieren die beteiligten Behörden und Einsatzkräfte unterschiedliche Warnmittel wie z. B. Sirenen, Radio und Fernsehen, digitale Stadtanzeigetafeln oder Warn-Apps. Die Probewarnmeldung wird erstmals auch über Cell Broadcast verschickt und darüber rund die Hälfte aller Handys in Deutschland direkt erreichen.

Alle Informationen finden Sie hier: Warnung der Bevölkerung

SG 21 Brandschutzaufklärung

Aufgabenbereich

Brandschutzunterweisung des Personals von

  • Altenheimen
  • Krankenhäuser
  • Schulen
  • Firmen usw.

Ziel dieser Unterweisung ist die Verbesserung des betrieblich-organisierten Brandschutzes in diesen Objekten.

Laut Statistik verlieren in Deutschland jährlich etwa 600 Menschen, darunter 200 Kinder, ihr Leben durch Brände. Weitere 10.000 Menschen erleiden zum Teil lebensgefährliche Verletzungen. Die entstehenden Brand- und Folgeschäden umfassen mehr als 3 Mrd. Euro, die materiell ersetzt werden können.  

Oft sind Defizite im Brandschutzbewusstsein Gründe für fahrlässige Brandverursachungen. Ein Drittel dieser Brände wird durch Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre verursacht. Wir sprechen nicht von Kinderbrandstiftung sondern von Kinderbrandverursachung.  

Selten gewordene Erprobungsmöglichkeiten unter Anleitung von Erwachsenen, die kindliche Neugier, der Spieltrieb, das Nachahmen der Erwachsenen und vor allem die Faszination des Feuers sind oft die Ursache zum Zündeln.

Diese Gründe sind es, die selbst Verbote wie "Messer, Gabel, Schere, Licht.... nicht wirken lassen. Im Gegenteil, oft reizen diese noch viel mehr zum heimlichen, Erproben.

Und wenn es dann plötzlich brennt, hat das Kind Angst!

Nicht die Angst vor Feuer leitet das Kind zum Fehlverhalten, sondern die Angst vor der Strafe der Erwachsenen. Kinder sind Opfer ihrer eigenen Fehleinschätzung. Sie können die Folgen ihres Handelns nur schwer oder gar nicht einschätzen und begeben sich hierdurch erst recht in Gefahr.

Deshalb helfen keine Verbote sondern nur Aufklärung.

Da die Beschäftigten des Vorbeugenden Brandschutzes regelmäßig Außentermine wahrnehmen und im Einsatzdienst im Schichtdienst arbeiten, bitten wir Sie, Ihre Anfragen per E-Mail an folgende Adresse zu versenden: vb.feuerwehr (at) darmstadt.de